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Das Schubert Theater gräbt weiter – und lädt sein Publikum dazu ein, live dabei zu sein, wenn Schicht um Schicht freigelegt wird. Am 1. Oktober wurde die Spielzeit 2024/25 mit „Astoria - oder Geh' ma halt ein bisserl unter“ feierlich eröffnet. Der scharfzüngige Kommentar von Jura Soyfer auf eine Gesellschaft, die blind auf Profit baut, ist hochaktuell, obwohl er bereits 1937 entstand. In den teils überzeichneten Charakteren erkennt man erschreckende Ähnlichkeit zu tagespolitischen Akteur*innen, wobei diese Zuspitzung eine wunderbare Grundlage bietet, die Geschichte mittels der schrägen Klappmaulpuppen des Schubert Theaters zu erzählen. „Astoria“ ist zum ersten Mal als Figurenstück zu erleben, Regie führt Christine Wipplinger.
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