Anne Wiederhold-Daryanavard und Emma Wiederhold in einer der vier Stationen.

Resonanzräume: Ruth Klügers „weiter leben" als Stationentheater

Sarah Wetzlmayr, 19.05.2021

Sara Ostertag und Kathrin Herm haben aus Ruth Klügers biografischem Text „weiter leben" ein Stationentheater gemacht, das sich an vier verschiedenen Orten abspielt und nun mithilfe von Videoinstallationen erlebbar wird.

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In ihrem 1992 erschienen Buch „weiter leben" setzt die 1931 geborene Holocaust-Überlebende Ruth Klüger ihre Biografie in Bezug zu einer Vielzahl von Diskursen, sodass beim Lesen schnell klar wird: Dieser Text ist sehr viel mehr als ein Erinnerungsbuch. Das Performance-Kollektiv makemake produktionen hat daraus ein Theaterprojekt gemacht, das sich an vier verschiedenen Stationen in der Wiener Leopoldstadt abspielt. Ursprünglich als Stationentheater geplant, werden die Orte von „weiter leben" nun als Installationen begehbar. Wir haben mit den Regisseurinnen Sara Ostertag und Kathrin Herm über Gespenster, die Beziehung zwischen Vergangenheit und Gegenwart und Streaming gesprochen.

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