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In ihrem 1992 erschienen Buch „weiter leben" setzt die 1931 geborene Holocaust-Überlebende Ruth Klüger ihre Biografie in Bezug zu einer Vielzahl von Diskursen, sodass beim Lesen schnell klar wird: Dieser Text ist sehr viel mehr als ein Erinnerungsbuch. Das Performance-Kollektiv makemake produktionen hat daraus ein Theaterprojekt gemacht, das sich an vier verschiedenen Stationen in der Wiener Leopoldstadt abspielt. Ursprünglich als Stationentheater geplant, werden die Orte von „weiter leben" nun als Installationen begehbar. Wir haben mit den Regisseurinnen Sara Ostertag und Kathrin Herm über Gespenster, die Beziehung zwischen Vergangenheit und Gegenwart und Streaming gesprochen.
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