„Reich des Todes" in der Regie von Robert Borgmann feierte im Akademietheater Premiere.

Reich des Todes von Rainald Goetz

Redaktion, 19.11.2021

Vive la crise: Dass Krisen auch Sternstunden für Autokraten sein können, behandelt Rainald Goetz in seinem neuesten Stück, das mit dem Mülheimer Dramatikerpreis ausgezeichnet wurde. Eine Zusammenfassung.

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Es geht um den 11. September, den von George W. Bush ausgerufenen "Krieg gegen den Terror" nach den Anschlägen und um die Konsequenzen, die daraus erfolgt sind wie die amerikanischen Gefangenenlager (Abu Ghraib) und die gesellschaftliche und globale Katastrophe. Die Figuren in Goetz' Stück nehmen die Positionen von Bush und den Verantwortlichen für Gräuel wie Abu Ghraib ein, erhalten allerdings andere Namen, die auch an historische Personen erinnern.

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