Als Regieassistent*in lernt man den Theaterbetrieb in seiner Gesamtheit kennen.

Regieassistenz: Nervenzentrum und Schaltzentrale des Theaterapparats

Sarah Wetzlmayr, 24.03.2021

Regiebuch führen, Proben koordinieren und besorgte Seelen streicheln. Als Regieassistent sollte man eine große Portion an Flexibilität und Durchhaltevermögen mitbringen. Wir haben uns mit Mechthild Harnischmacher und Richard Panzenböck vom Wiener Burgtheater unterhalten.

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In einem Blogbeitrag beschreibt der deutsche Regisseur, Dramaturg und Autor Michael Masberg das Tätigkeitsfeld der Regieassistenz folgendermaßen: „Als Regieassistent ist man das Nervenzentrum einer Produktion. Man ist der Verbündete des Regisseurs, das unermüdliche Helferlein der Schauspieler, Ansprechpartner für wirklich alle Abteilungen.“ Den eben geschilderten Verantwortungsbereich könnte man seiner Meinung nach aber auch ganz einfach mit drei Sätzen zusammenfassen: „Ich kümmere mich darum. Ich weiß es. Ich bin schuld.” Man muss also mit den täglich abzuspulenden Abläufen im Theaterbetrieb nicht besonders gut vertraut sein, um daraus ableiten zu können, dass ohne Regieassistent*innen der Theaterapparat schnell ins Stocken geraten würde.

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