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Countertenor Rafał Tomkiewicz lässt sich nicht lange bitten. Im Vorraum der Kammeroper in Wien schmettert er eine barocke Arie, die nicht besser in das elegante Ambiente passen könnte. Einzelne Arbeiter queren die Szene, vom Bühnenraum dringen leise Stimmen. Zwei Wochen vor der Premiere von Vivaldis "Bajazet" herrscht in der kleineren Spielstätte des Theaters an der Wien im ersten Bezirk eine konzentrierte Geschäftigkeit. Die BÜHNE hat den Countertenor vor den Proben getroffen und mit ihm über das Stück und seine einzigartige Stimme gesprochen.
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