Philippe Sly telsen (re., Don Giovanni) unter dem spektakulären Bühnenbild von „Don Giovanni“, das wir zum Zeitpunkt des Fotoshootings noch nicht zeigen durften. (Styling: Philippe: Anzug Casey Casey, Rolli Prada; Kyle: Anzug Acne, Rolli Lacoste)

Quo vadis, Don Giovanni?

Atha Athanasiadis, 26.11.2021

Die Oper aller Opern wird neu inszeniert.
Es ist eine Suche nach dem Witz der Geschichte. Regisseur Barrie Kosky und Dirigent Philippe ­Jordan ­nehmen uns mit auf eine Reise zum Kern des Meisterwerks.

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Die Bühne ist wie eine Lavalandschaft gestaltet. Schwarz. Sehr einfach. Sie verläuft in einer leichten Steigung vom Bühnenrand nach hinten. Selbst der Souffleurkasten sieht aus wie ein Lava-Überbleibsel. Über der gestockten Gesteinsmasse hängen Pflanzen. Es sind Öffnungen im Boden zu sehen. Eine hätte in ein Wasserbassin unter der Bühne führen sollen. Die Idee wurde jedoch verworfen. Der Sänger hätte im Neoprenanzug und mit Schnorchel darin ewig ausharren müssen. „Unzumutbar“, wie Direktor Bogdan Roščić grinsend erzählt. Mehr will Roščić nicht verraten. Nur dass es einige „Überraschungen“ geben wird. Ansonsten alles streng geheim in dem Stück über den größten Verführer der Opern- und Literaturgeschichte.

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