Theater- und Opernregisseur Tom Morris inszeniert L'Orfeo an der Wiener Staatsoper.

Premiere in Bildern: L'Orfeo in der Wiener Staatsoper

Redaktion, 13.06.2022

In der Staatsopern-Erstaufführung von Claudio Monteverdis „L'Orfeo“ zeigt sich einmal mehr, warum die Inszenierungen des britischen Regisseurs Tom Morris weltweit für Furore sorgen.

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„Jemand stirbt, und ein Künstler sagt: Das akzeptiere ich nicht, ich werde den Tod mit meinem Herzen bekämpfen. Und dieser Mann ist der ultimative Rockstar. Er bewegt die Herzen der Menschen, die seine Musik hören, und er kann noch mehr: Er stoppt mit seinem Gesang die Zeit“, bringt der international gefeierte Theater- und Opernregisseur Tom Morris den Inhalt der Oper „L'Orfeo“ im BÜHNE-Interview auf den Punkt. „Je größer die Liebe, desto größer die Tragödie“ lautet sein Credo. Morris holt Monteverdis Werk, das häufig als erste Oper bezeichnet wird, ins Heute und inszeniert die Geschichte um Orpheus und Euridike als große Hochzeitsparty. Und: Es ist eine Staatsopern-Erstaufführung.

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