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„Wer soll das aufführen können?“ Fragt Janusz Kica zu Beginn des Gesprächs – und hat auch gleich die Antwort parat. „Herbert Föttinger ist ein Träumer und so vom Theater besessen, dass er das versucht“, lobt er den hohen Anspruch des Direktors. Die Rede ist von „Leopoldstadt“, dem 2020 am Londoner Wyndham’s Theatre uraufgeführten Stück von Tom Stoppard, indem dreißig Charaktere das Schicksal einer in Wien ansässigen jüdischen Familie von 1899 bis 1955 nacherzählen. Dieses große Ensemble ist in Zeiten der Pandemie natürlich ein besonderes Wagnis. Vorsichtig ausgedrückt. Eines, das sich allerdings, orientiert man sich am Erfolg in Großbritannien, auch lohnen dürfte.
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