Peter Lund studierte Architektur und arbeitet seit 1985 als freischaffender Regisseur und Autor im gesamten deutschsprachigen Raum. 1996 bis 2004 war er Leitungsmitglied der Neuköllner Oper, 27 Jahre lang unterrichtete er Darstellendes Spiel an der Universität der Künste Berlin. Er wurde viermal mit dem Deutschen Musical Theater Preis und einmal mit dem Österreichischen Musiktheaterpreis ausgezeichnet.

Peter Lund: Von Deppen, Traumkörpern, langen Nasen & echter Schönheit

Redaktion, 17.04.2025

Haben es schöne Menschen leichter? Hilft ein Traumkörper, wenn man blöd ist? Verändert Schönheit den Charakter? Und ganz ehrlich: Finden Sie sich schön? Peter Lund hat ein wunderbares Musical geschrieben und dabei all diese Fragen verhandelt.

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Es ist kaum mehr auszuhalten. Die Welt schaut ins Handy. Die Welt schaut nicht mehr in die Welt, sondern fotografiert die Welt, auf dass die Welt dann in die Welt geschickt werden kann. Handykameras werden zu Spiegeln, in denen die normierten Gesichter von den Betrachter*innen bewundert werden. Likes heucheln Bewunderung, die so Bedachten glauben, es sei Applaus. Wenn also in einer solchen Welt eine 15-Jährige von Mama Natur mit einer sehr großen Nase bedacht wurde, dann sind Mobbing und Bodyshaming vorgezeichnet.

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