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Er gilt manchen als Regietheater-Schreck. Andere begeistert er mit seinen hintergründigen und originellen, nie am musikalischen Fundament rüttelnden Neubefragungen alter Opernstoffe: Peter Konwitschny setzte Aida aufs Sofa, machte die Ketzerverbrennung in Verdis „Don Carlos“ zur Live Video-Pausenerregung und schickte Verdis Attila-Personal im Rollstuhl über die Bühne des Theater an der Wien. Dort hat er mit Massenets „Thaïs“ soeben erneut bewiesen, wie man aus einem problematischen Stück grandios Funken schlägt. Vorerst nur für die Kameras, bald hoffentlich auch für Publikum. Die Bühne hat mit ihm vorab gesprochen.
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