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Die ständige Arbeit an sich selbst, mit dem Ziel im fortwährenden Wettbewerb der Selbstoptimierung zu bestehen, macht die in Israel geborene Regisseurin und Choreografin Saar Magal zum Kernthema ihres ersten Stückes in Zusammenarbeit mit dem Burgtheater. „In (OB)SESSIONS geht es darum, dass die Arbeit an uns selbst heute zu einer Obsession geworden ist. Unsere Identität, unser Sein ist unser Humankapital, das wir an die Welt verkaufen. Wir sind die Unternehmer:innen unseres Selbst, und genau das ist unsere Obsession: besser zu leben, besser zu sein, dieses Sein immer besser zu präsentieren“, bringt sie den vielschichtigen Themenkosmos ihrer Arbeit auf den Punkt. Und fügt hinzu, dass es sich dabei um ein Bestreben handelt, das dem Bedürfnis geliebt zu werden erwächst.
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