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Gleich wird es regnen“, sagt Schauspieler Joseph Lorenz. Danach: ein kurzer Moment der Stille. Die einnehmende Tiefgründigkeit, mit der er diese wenigen Worte ausspricht, lässt den eigenen Blick sofort durch die Fensterscheibe nach draußen wandern. Um festzustellen: alles trocken. Die Oktobersonne lacht vom Himmel, und in der Kantine des Theaters in der Josefstadt formen sich nun auch die Mundwinkel des großgewachsenen Schauspielers mit der tiefen Stimme zu einem Lächeln. Dass es in einem Interview – allem Anschein nach – um die aktuelle Wetterlage geht, ist eigentlich kein gutes Zeichen. Im Falle des Stücks
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