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Gut, die Wiener Staatsoper ist auf der ganzen Welt bekannt. Aber dass eine Premiere sogar im Guardian oder in der New York Times Widerhall findet, ist doch eine Seltenheit. Der Grund ist Olga Neuwirth. Die 52-jährige Komponistin ist die erste Frau, deren abendfüllendes Werk von der Wiener Staatsoper in Auftrag gegeben wurde. Der Presseandrang vor der Premiere ihres „Orlando“ am 8. Dezember 2019 war dementsprechend sogar so groß, dass es einen Roundtable gab, um die zahlreichen Anfragen der Journalistinnen und Journalisten zu bewältigen. Die BÜHNE sprach mit Neuwirth über zeitgenössische Musik, wie sich Komponistinnen international immer mehr vernetzen und warum traditionelle Kulturhäuser ihren Besucher:innen zu wenig zumuten.
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