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Drastisches Drama. Es gibt wohl kaum eine Oper, die eine Frauenfigur stringenter zeichnet und radikaler in den Vordergrund stellt als Vincenzo Bellinis „Norma“. Als geistliche Autorität verhindert sie einen Krieg, den ihre gallischen Landsmänner herbeisehnen. Zugleich führt sie ein verbotenes Doppelleben, liebt heimlich den römischen Feldherrn und Besatzer Pollione, zeugt mit ihm zwei Kinder und gerät, als diese Beziehung zerbricht, emotional völlig aus der Bahn. Ihr Leben beendet sie schließlich auf einem Scheiterhaufen, den sie selbst errichten lässt.
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