Werbung
Lieber backstage. Die Vorstellung, selbst vor Publikum aufzutreten, führt bei Nikolaus Webern nicht zu erhöhter Endorphin-Ausschüttung. Ganz im Gegenteil. „Ich hatte noch nie das Bedürfnis, mich auf einer Bühne zu präsentieren“, stellt der gebürtige Steirer klar. In dem von ihm besuchten Gymnasium in Mürzzuschlag habe es damals auch keine Theatergruppe gegeben, in der er aktiv hätte werden können – und auch die Ausflüge ins Next Liberty nach Graz waren dünn gesät. „Aber ich habe schon als Kind gerne gezeichnet, bildnerische Erziehung war eines meiner Lieblingsfächer, und es war klar, dass ich etwas studieren wollte, was mit Gestaltung zusammenhängt. Architektur erschien mir damals allerdings zu strikt und vor allem zu mathematisch.“
Werbung