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Für Volkstheater-Intendant Kay Voges sei es „ein Traum“, den ebenso berühmten wie polarisierenden amerikanischen Künstler Paul McCarthy bei sich am Haus zu haben. Vor allem dann, wenn das Ganze auch noch eine Zusammenarbeit mit Lilith Stangenberg ist, „der wohl aufregendsten Schauspielerin im deutschsprachigen Raum“. An insgesamt vier Tagen wird die über weite Strecken improvisierte Arbeit „NV / Night Vater / Vienna“ gezeigt, die auf dem in den siebziger Jahren in Wien gedrehten Film „Der Nachtportier“ der Regisseurin Liliana Cavani basiert. Darin begegnen die ehemalige KZ-Gefangene Lucia und der nun als Nachtportier in einem Wiener Hotel arbeitende frühere SS-Offizier Max einander und beginnen eine von Sadomasochismus geprägte Beziehung, die schließlich in Delirium und Abschottung mündet.
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