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„Früher war mir das zu langsam.“ Mit „früher“ ist die vorpandemische Epoche gemeint, und „das“ bezieht sich auf den Vorgang des Spazierengehens. Nicole Claudia Weber lacht, wenn sie erzählt, wie sie dank Corona die Entschleunigung zu schätzen gelernt hat. Weshalb sie, gefragt nach ihrem Wiener Lieblingsort, auch sofort den Augarten nennt. Weil sie hier eben herumspazieren kann, was ihr noch vor zwei Jahren ein Gräuel gewesen wäre. Da ging sie lieber rollerbladen auf die Donauinsel. Und Alltagswege legt die bewegungsaffine Wahlwienerin prinzipiell und ausschließlich per Fahrrad zurück. „Der Augarten ist mein Naherholungsort. Ich wohne in der Leopoldstadt und mag den Park, weil man viel Grün um sich hat und richtig durchatmen kann. Zugleich ist aber auch etwas los. Es gibt Lokale, alles ist sehr lebendig.“ Ruhe also – und doch unter Menschen.
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