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Auf der Probebühne der Wiener Kammerspiele wartet ein Sesselturm auf Johanna Mahaffy. Nicht etwa, um damit die Schwindelfreiheit der Schauspielerin auf die Probe zu stellen, sondern als mögliches Motiv für unser Fotoshooting. Weil es keine 60 Sekunden dauert, bis die 22-Jährige den obersten Sessel erklommen hat, könnte die Konstruktion durchaus als „One Minute Sculpture“ bezeichnet werden. Obwohl diese Interpretation des Begriffs nicht ganz der gängigen Definition entspricht, wäre der mit diesem Ausdruck in Verbindung gebrachte Künstler gewiss damit einverstanden. Wenn nicht, dann überzeugt Johanna Mahaffy ihn bestimmt davon. Und braucht dafür garantiert weniger als eine Minute. Diese Überzeugungskraft strahlt die junge Schauspielerin auch auf der Bühne aus. Wie auch ihre Liebe für das Theater, die sie im Gespräch immer wieder durch die Begriffe „Leidenschaft“ und „Hingabe“ ersetzt.
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