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Wenn sich Max Simonischek in eine Sache reinstürzt, dann tut er das wirklich. Mit Haut und Haar. Am liebsten hebt er den Graben, in den er im Anschluss hineinköpfelt, auch noch selbst aus. Denn Theater ist für ihn vor allem dann gut, wenn es wirklich Arbeit ist. Das bedeutet, sich auch mal die Hände schmutzig zu machen – im übertragenen wie auch im buchstäblichen Sinn. Kurz: Nicht zimperlich zu sein. Und vor allem: Stets weiter zu graben, auch wenn sich noch nicht klar abzeichnet, was sich dort unten genau befindet. Geht eine Arbeit zu leicht von der Hand, findet diese tiefe Auseinandersetzung, die er am Theater sucht, meist nicht statt, sagt er. „Für mich geht es um die Umwege und ums Scheitern. Und auch darum, mir selbst Erlebnisse zu schenken.“
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