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„Man hört ja oft, dass das Theater ein sterbendes Medium sei und ich glaube, das stimmt auch - es ist das Sterbe-Medium, ein Ort, an dem wir gemeinsam in Echtzeit sterben. Deswegen ist es herrlich, heute gemeinsam die nächsten 40 Minuten zu sterben", sagt Michael Maertens zu Beginn des Stücks „Die Maschine in mir". An elf Abenden lotet er alleine auf der Bühne des Kasinos des Wiener Burgtheaters die Grenzen aus: Wo beginnt die Maschine, wann sind Publikum und Schauspieler noch menschlich? Wie erstrebenswert ist die Unsterblichkeit? Premiere war am Silvesterabend.
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