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„Schön, wie das zufällige Zusammentreffen einer Nähmaschine mit einem Regenschirm auf dem Seziertisch.“ – Was für eine Metapher! – Absurd? An den Haaren herbeigezogen? Gewollt exzentrisch? Verrückt? Der Dichter Isidore Lucien Ducasse, bekannt als Comte de Lautréamont, beschwört in seinem Werk „Die Gesänge des Maldoror“ mit diesem Bild die außergewöhnliche Schönheit eines jungen Mannes. Das Buch ist erstmals 1874 erschienen, in einem winzigen, unbedeutenden Verlag, da lebte der Verfasser nicht mehr.
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