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Die Szene klingt wie aus einem sehr schlechten Film. Ein renommierter Schauspieler, gefeiert als Darsteller, beim Publikum beliebt, erhält die Zusage für eine Rolle als „Tatort“-Kommissar. Als die Produzenten allerdings erfahren, dass besagter Schauspieler schwul ist, wird ihm die Rolle wieder entzogen. Als Begründung dient, dass er „unter diesen Umständen“ wohl nicht befähigt sei, einen heterosexuellen Polizisten zu mimen. Wie bitte? Der Mann ist doch Schauspieler – und als solcher mittels Diplom qualifiziert, jede Figur verkörpern zu können. „Es passiert ständig, dass man mit derlei Ablehnung konfrontiert wird, im Direkten wie im Indirekten. Leider ist das noch immer salonfähig“, erklärt Mehmet Ateşçi, Schauspieler am Wiener Burgtheater.
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