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Nur wenige Tage nach Abklingen des Sturmtiefs „Nadia“ treffen wir Schauspielerin Mavie Hörbiger zum Gespräch im Arsenal, wo Burgtheater und Staatsoper ihre Probebühnen beherbergen. Passend zur Wetterlage probt sie dort gerade Shakespeares Stück „Der Sturm“ in einer Inszenierung des isländischen Regisseurs Thorleifur Örn Arnarsson. Wir sitzen in einem kleinen Raum, den man der Einfachheit halber als „Kopierkammerl“ bezeichnen könnte. So ein Ort kommt einem vermutlich als Allerletztes in den Sinn, wenn man innerhalb gängiger Theaterklischees an Mavie Hörbigers Arbeits- und Wirkungsstätte denkt. Es passt jedoch insofern trotzdem ganz gut, als ihre Ausführungen in Zusammenhang mit ihrem Beruf alles andere als verklärend sind.
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