Ihre nächste Arbeit „Der einsame Westen“ führt die Regisseurin Mateja Koležnik ans Burgtheater.

Mateja Koležnik: Gefühlte Wahrheit

Sarah Wetzlmayr, 22.02.2024

Mateja Koležnik ist eine Regisseurin, die keine Angst vor Gefühlen hat. Das macht ihr Theater im deutschsprachigen Raum einzigartig. Nun inszeniert sie Martin McDonaghs „Der einsame Westen“. Achtung: Kann Spuren von Beckett enthalten.

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Regisseurin Mateja Koležnik hat alle wichtigen Zahlen zu ihrer allerersten Theatererfahrung parat. Auch die vierstündige Anreise hat sie weder verdrängt noch vergessen. Weil es in Metlika, jener Kleinstadt im Osten Sloweniens, in der Koležnik geboren und aufgewachsen ist, kein Theater- oder Opernhaus gab, ging es für sie und ihre Mitschüler*innen mit dem Zug nach Ljubljana, um „ein sehr klug ausgewähltes Stück“ anzusehen, erinnert sich die Regisseurin, die wir auf der Probebühne des Burgtheaters im Arsenal treffen. „Sie können sich bestimmt vorstellen, wie es in einem Waggon voller Pubertierender aussieht – Chips, Süßigkeiten und mit- geschmuggelter Alkohol.“

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