Werbung
Regisseurin Mateja Koležnik hat alle wichtigen Zahlen zu ihrer allerersten Theatererfahrung parat. Auch die vierstündige Anreise hat sie weder verdrängt noch vergessen. Weil es in Metlika, jener Kleinstadt im Osten Sloweniens, in der Koležnik geboren und aufgewachsen ist, kein Theater- oder Opernhaus gab, ging es für sie und ihre Mitschüler*innen mit dem Zug nach Ljubljana, um „ein sehr klug ausgewähltes Stück“ anzusehen, erinnert sich die Regisseurin, die wir auf der Probebühne des Burgtheaters im Arsenal treffen. „Sie können sich bestimmt vorstellen, wie es in einem Waggon voller Pubertierender aussieht – Chips, Süßigkeiten und mit- geschmuggelter Alkohol.“
Werbung