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Ein paar Monate hat’s gedauert. Dann hat er zugesagt, der Mann, der einer der reichsten Österreicher ist und nahezu alle wichtigen Musiktheater in Wien und weltweit sponsert. Martin Schlaff ist etwas gelungen, was sonst nur Schauspieler*innen gelingt: der Verlust des Vornamens. Eine Adelung. „Der Schlaff“ nennen sie ihn in Wien. Wenn er anruft, dann heben nicht nur Theaterdirektor*innen ab, sondern auch Regierungschefs. Er kennt viele, und noch mehr wollen ihn kennenlernen. Und weil er Letzteres sehr selektiv betreibt, wurde er zu etwas, was er selber vermutlich nicht sein möchte: einem Mythos. Aber es gibt Schlimmeres.
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