Am 2. und 3. Februar im TQW: „Manifestations“ von Marta Navaridas.

Marta Navaridas: „Don't judge it, just do it“

Sarah Wetzlmayr, 26.01.2024

Präsenz, Unmittelbarkeit und Sinnlichkeit prägen die zwischen zeitgenössischem Tanz und Theater angesiedelte Performance „Manifestations" von Marta Navaridas. Dazu kommt eine große Freude daran, mit den Mitteln des Theaterraums zu spielen. Was die Wiener Kanalisation und der Wurstelprater mit dem Stück zu tun haben? Wir haben die Auflösung.

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Wie bringt man die Wiener Kanalisation, den Wurstelprater, das Kunsthistorische Museum und das Haus des Meeres in die Halle G des Tanzquartiers? Ein paar Ideen wären: schillernde Fischkostüme, aufwendige Bühnenbilder, ein nicht ganz so riesiger Nachbau des Riesenrads auf der Bühne oder vielleicht ein an die Kanalisation angelehntes Odeur, das im Zuschauerraum versprüht wird. Das alles interessiert die Tänzerin, Choreografin und Übersetzerin Marta Navaridas jedoch gar nicht so sehr. Viel spannender findet sie es, eine ganz andere Form von Realismus herzustellen – eine, die mit Realismus im eigentlichen Sinne gar nichts zu tun hat, sondern mit real gemachten, möglichst sinnlichen Erfahrungen.

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