Kaum jemand im Kulturbereich kann Kultur so verständlich machen wie er: Markus Hinterhäuser, Intendant der Salzburger Festspiele – hier auf einer Bank im Backstage­bereich der Festspiele.

Markus Hinterhäusers Guide durch das Programm der Salzburger Festspiele

Atha Athanasiadis, 12.07.2021

Der Intendant der Salzburger Festspiele über die Sprengkraft von Currentzis und Castellucci, den „Jedermann“ und warum Leonard-Cohen-Songs immer mit perfekten Sätzen beginnen.

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Ich würde gerne über alles reden, nur nicht über Corona. Aber dafür müsste ich wahrscheinlich in ein Schweigekloster gehen“, sagt Markus Hinterhäuser und grinst. „Und ich würde gerne einmal ein Inter­view machen, bei dem man nur schweigt“, sage ich. Das Grinsen Hinterhäusers wird breiter. Der Intendant der Salz­burger Festspiele liebt verbales Tischtennis. Und er wärmt sich gerade auf: „Das hätte die Dimension von John Cages Gedicht ­‚Silence‘: ‚I have nothing to say and I am saying it and that’s poetry …‘ Das ist doch großartig, oder?“

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