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Es scheint, als wäre Marius Zernatto aus einer kärntnerischen Version der Shakespeare-Komödie gefallen: Die halblangen Haare nach hinten gebunden, aus den Augen blitzt der Schalk, gelbe Socken unter der karierten Hose, die Sätze, die er ohne viel Atmen abfeuert, schnörkellos auf dem Punkt. Und alles, was er sagt, ist von leichtem Kärntnerisch gefärbt. Je mehr Zeit man mit dem jungen Schauspieler verbringt, desto stärker wird der Verdacht, dass er den Dialekt genauso bewusst zum Spielen gebraucht wie seine quirlige Art. Aber das macht nichts. Es zieht an.
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