Maria Köstlinger spielt seit 1996 am Theater in der Josefstadt und steht ab Jänner mit „The Parisian Woman" auf der Bühne der Kammerspiele der Josefstadt.

Maria Köstlinger über böse Ehrlichkeit und herzliche Lügen

Theresa Steininger, 15.12.2020

Begierde, Lust, Skrupellosigkeit, Leidenschaft. All das wird Maria Köstlinger als „Parisian Woman“ auf die Bühne der Kammerspiele der Josefstadt bringen. Wieviel davon ist sie selbst? Und was die Rolle?

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Wie weit geht jemand für die Karriere? Was von dem, was jemand sagt, ist ehrlich gemeint, was nur Kalkül? Wenn Beau Willimons „The ­Parisian Woman“ zur deutschsprachigen Erstaufführung in den Kammerspielen der Josefstadt kommt, ist das nichts für schwache Nerven. Schließlich steht mit dem Autor von „House of Cards“, der Netflix-Politthriller-Serie um Machenschaften im Weißen Haus, und von „The Ides of March – Tage des Verrats“ mit George Clooney ein Garant für Hochspannung hinter dem Stück. Und so verwundert es nicht, dass seine Hauptfigur auch diesmal Raffinesse und Skrupellosigkeit einsetzt, um an ihre Ziele zu kommen. Maria Köstlinger verkörpert diese Chloe, die ein Spiel mit Begierde, Lust und Leidenschaft ini­ti­iert, um zu kriegen, was sie will.

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