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Den Seinen gibt’s der Herr im Schlaf. Sorry, aber diese biblische Plattitüde musste sein, denn Marcello De Nardo hat sie gleich zu Beginn des Gesprächs förmlich aufgelegt. Der Grund des Zusammentreffens mit dem in Basel sozialisierten Schauspieler, den die Wiener*innen längst mit so viel Liebe überschüttet haben, dass er als eingemeindet gelten darf, ist sein erstmaliges Antreten als Autor. „Antonio 1. Teil“ heißt der druckfrische Roman, der gemeinsam mit zwei weiteren Bänden eine Trilogie ergibt, die sich nah an seines Schöpfers realem Dasein orientiert. Ein opulentes Werk, das trotz existenzieller Thematik erstaunlich leichtfüßig daherkommt und den Lesenden jovial in seinen Bann zieht.
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