„Manon“ in der Wiener Staatsoper.

Manon von Jules Massenet

Theresa Steininger, 26.04.2023

Ein Leben in Luxus wünscht sich die junge Manon – und genau das wird ihr zum Verhängnis. Das Buch eines Abbé wurde zum Vorbild für mehrere Opern.

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Die junge Manon ist auf dem Weg ins Kloster. Doch da ihr Cousin Lescaut, der sie dorthin bringen soll, lieber Karten spielt als sie zu beaufsichtigen, wird sie von Männern angesprochen. Erst von Morfontaine und Bretigny, später vom Chevalier Des Grieux. In Letztgenannten verliebt sie sich auf den ersten Blick. Die beiden fliehen nach Paris. Dort leben sie glücklich, aber arm. Sie bitten den Grafen Des Grieux, den Vater des Chevalier, um Zustimmung zur Hochzeit. Das beruhigt das erhitzte Gemüt von Lescaut, der um seine Familienehre fürchtet. Doch Bretigny kommt ebenfalls, er bietet Manon ein Leben in Glanz und Reichtum, wenn sie ihren Geliebten wegholen lässt. Sie willigt ein.

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