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Häufig sind Qualität und Alter des Klebstoffs entscheidend, wenn es darum geht, mit wie viel Beständigkeit bestimmte Formen von Zusammenhalt gekennzeichnet sind. Beginnt der Leim, Kleister oder auch der nach Kindheit duftende Uhu-Stick langsam zu bröckeln, geht damit oft auch eine gewisse Unordnung einher. Die Figuren in Arthur Schnitzlers 1910 uraufgeführter Tragikomödie „Das weite Land“ leben in einem solch zerbröselnden Konstrukt. Sie versuchen zwar, wie Hoteldirektor Doktor von Aigner dem Fabrikanten Friedrich Hofreiter erklärt, „Ordnung zu schaffen, so gut es geht, aber diese Ordnung ist doch nur etwas Künstliches … Das Natürliche … ist das Chaos.“
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