Ein Selbstporträt des Künstlers.

Künstler Klaus Pobitzer über Außerirdische, TikTok und Selbstporträts

Klaus Peter Vollmann, 04.10.2021

Klaus Pobitzer blickt frohgemut in die Zukunft. Er hat eine Maske entworfen, die 450.000 Mal verkauft wurde. Im „Homeoffice“ ist er schon seit 25 Jahren.
Dort träumt er vom Universum.

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Wenn Sie wissen wollen, wie sich der Künstler selbst sieht, richten Sie Ihren Blick nach oben. Klaus Pobitzer hat sich entschieden, für die bild­liche Gestaltung dieses Beitrags ein Selbstporträt zu fertigen. Foto kann schließlich jeder. So wendet er sich ein wenig düster an die werte Leserschaft, dabei ist sein Wesen durchaus heiter. „Warum sollte man auch in Depressionen verfallen“, kann er selbst der widrigen jüngeren Vergangenheit Positives abgewinnen, „für mich als Künstler war es nichts Neues, ich habe schon immer zu Hause oder in einem ­Atelier gearbeitet und konnte mich ganz ohne Ablenkungen auf das Wesentliche konzentrieren. Als bildender Künstler brauchst du nicht einmal Publikum. Die Arbeit kommt aus dir heraus, viele denken, man macht das, um zu verkaufen, aber bei manchen Sachen ist man selber verwundert, dass man sie in sich trägt.“ Lachender Nachsatz: „Okay, man konnte nicht in die nächste Bar gehen und um ein Uhr früh rauschig ins Bett fallen. Man hat sich eben zu Hause angesoffen.“

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