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Sie müssen sich uns Kritiker*innen als moderne Sisyphos-Figur vorstellen. Scheinbar passiv sitzen wir im Publikum, um zu beurteilen, was da gerade auf der Bühne passiert. Was möchte die Regie uns erzählen? Wie schlägt sich das Ensemble? Was hat die Inszenierung mit dem Stück zu tun? Und, nicht zuletzt, wie viel Platz werde ich morgen in der Zeitung überhaupt haben, um all das auf eine Kritik einzudampfen, die möglichst gerecht, dabei aber auch pointiert und unterhaltsam ist?
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