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Wer ist Freund, wer ist Feind? Wie orientiert man sich in einer Welt, in der es kaum noch Orientierungspunkte gibt? In der Werte, Moral und Empathie verloren gehen. Und ab welchem Punkt verliert man sich dadurch selbst? Mit diesen Themen setzt sich Julian Valerio Rehrl auf unterschiedliche Weise in zwei Stücken im Theater in der Josefstadt auseinander. In „Der Weg ins Freie“ bildet der gesellschaftliche Zusammenbruch durch den aufkeimenden Antisemitismus den thematischen Unterbau. „Die Stadt der Blinden“ ist ein Pandemiestück, in dem sich jegliche soziale Gefüge auflösen.
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