Fremde Sprache: Wenn Itay Tiran auf der Bühne Deutsch spricht, ist das für ihn, als würde er eine Maske aufsetzen.

Itay Tiran inszeniert „Mein Kampf" im Burgtheater

Sarah Wetzlmayr, 08.10.2020

Der Star der israelischen Theaterszene inszeniert in Wien Taboris „Mein Kampf“. Mit der BÜHNE sprach er über Katharsis, Fremdsprachen als Rohkost und die Waffe namens Humor.

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Das Theater steckt voller magischer Momente, wobei das Ritual definitiv sein größtes Geheimnis ist“, sagt der in Israel geborene Regisseur und Schauspieler Itay Tiran, während er sich eine Zigarette dreht. Er lacht, tut das aber mit einer Tiefgründigkeit, die den Zauber, auf den er anspielt, noch einmal unterstreicht. Subtil zwar, aber mit unverwechselbarer Deutlichkeit.

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