Zwischen zwei Rollen – aber anders. Irem Gökçen in den Gängen des Wiener Volks- theaters. Wenige Tage nach unserem Gespräch begannen bereits die Proben für das erste Stück der Saison 24/25, in dem sie auf der Bühne stehen wird.

Irem Gökçen: Sich Raum nehmen, um alles zu geben

Sarah Wetzlmayr, 23.04.2024

In ihrer ersten Saison als festes Ensemblemitglied bespielte Irem Gökçen bereits den Zuschauerraum, steckte in einem Teletubby-Kostüm und verhandelte wichtige Fragen zum Thema Identität. Stets mit viel Neugier und einer großen Lust am Ausprobieren.

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„Ich kann gerne noch irgendwo raufklettern“, sagt Irem Gökçen am Ende unseres Fotoshootings und lacht. Eine Ansage, die, wenn man die Schauspielerin ein wenig kennt, aus zweierlei Gründen nicht verwundert. Erstens: 30 Minuten Fotoshooting sind für ein Energiebündel wie die 1998 geborene Wahl-Wienerin gar nichts. Zweitens: Wie sie ein wenig später im Interview betonen wird, liebt sie an ihrem Arbeitsplatz, dem Wiener Volkstheater, unter anderem die Vielzahl an Möglichkeiten, immer wieder neue Räume mit ungewöhnlichen Blickwinkeln erforschen zu dürfen. „Man kann hier ganz unterschiedliche Arten von Theater ausprobieren und auch mal frech sein“, sprudelt es aus ihr heraus.

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