Probenfoto von „Iphigenia“ bei den Salzburger Festspielen. Goethes „Iphigenie“ ist nur ein Teil der Inszenierung von Ewelina Marciniak.

Iphigenie auf Tauris von Johann Wolfgang von Goethe

Redaktion, 16.08.2022

Goethes „Iphigenie“ knüpft an den antiken Mythos der Tantaliden an. Seine Titelfigur ist Sinnbild für die Kraft von Aufklärung und Humanismus. Happy End inklusive. Eine Zusammenfassung.

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Iphigenies Vater möchte seine Tochter der Göttin Diana opfern, doch diese entführt sie ins ferne Tauris. Iphigenie, die dem Geschlecht der Tantaliden entstammt, dient ihrer Retterin fortan als Priesterin und genießt in ihrer Rolle hohes Ansehen. Dennoch sehnt sie sich nach ihrer Heimat Griechenland und nach einem freien, selbstbestimmten Leben. Auf der Insel, wo ein barbarischer König herrscht, fühlt sie sich dessen beraubt. König Thoas macht ihr einen Heiratsantrag, doch Iphigenie zweifelt: Im Schatten eines Mannes bliebe sie für immer in ihrer passiven Rolle gefangen.

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