Werbung
Als die TV-Fassung von „Szenen einer Ehe“ im Jahr 1973 erstmals ausgestrahlt wurde, bekam man auf den Straßen Schwedens nur vereinzelt Menschen zu Gesicht. Warum sich kaum jemand der Strahlkraft der von Ingmar Bergman erdachten Geschichte rund um ein verheiratetes Paar, das die klassischen Höhen und Tiefen einer Ehe durchlebt, entziehen konnte, ist bis heute Gegenstand filmtheoretischer Auseinandersetzungen. Angeblich löste Bergmans Sechsteiler, der zwei Jahre später in gekürzter Form auch im Kino zu sehen war, sogar eine Scheidungswelle aus. Der 1972 in Schweden geborene Künstler Markus Öhrn bekam von alldem damals noch nichts mit.
Werbung