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Es ist schon ein wenig irreführend, dass Elfriede Jelineks für das Theater geschriebene Texte gern als Sprachflächen bezeichnet werden. Schließlich klingt es ein bisschen so, als ließen sie sich ohne allzu große Anstrengung – quasi ebenerdig – erobern. Dabei kann es durchaus geschehen, dass sich Teile ihrer Texte scheinbar unüberwindbar vor einem auftürmen. Weil es ja nicht darum gehen soll, sie zu überwinden, ist es schlauer, man gräbt sich tief in sie hinein.
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