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Die Uraufführung von Elfriede Jelineks „Ein Sportstück" kann guten Gewissens als Veranstaltung der Superlative (eigentlich Superlativen) bezeichnet werden. 142 Spieler*innen waren in Einar Schleefs Inszenierung involviert, die in der Langfassung sieben Stunden dauerte. Außerdem dauerte der Schlussapplaus ganze 43 Minuten. Legendenstatus erlangte die Inszenierung auch, weil der Regisseur bei der Premiere „Ein Sportstück" vor dem damaligen Intendanten Claus Peymann auf die bis Knie, um nach der gesetzlich vorgegebenen Grenze von 23 Uhr weiterspielen zu dürfen. Peymann willigte ein und versprach sogar, die Überstunden aus seiner eigenen Privattasche zu bezahlen.
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