Vor Herbert Fritsch war Theater grau. Mit ihm wurde es bunt und lustig. Jetzt lässt er den „Barbiere“ ­knallen. Davor ist er mit uns durch die Staatsoper geturnt.

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Da liegt er jetzt am Boden des Karajan­gangs in der Wiener Staatsoper und gibt dem BÜHNE-Fotografen Anweisungen – sein Hintern ragt in den Marmorstiegenaufgang, der Rest liegt am alten roten Teppichboden: „Du musst das so fotografieren, dass keiner mehr weiß, was oben oder unten ist …“ Nur fürs Foto schaut er ernst, dann grinst er und turnt keine zwei Minuten später in zwei Meter Höhe am Kaminsims des Schwindfoyers entlang.

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