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Im neuen Spielzeitbuch des Burgtheaters, das bei der heutigen Programmpräsentation offiziell vorgestellt wurde, wimmelt es nur so vor Ur- und Erstaufführungen. Insgesamt acht Uraufführungen und neun deutschsprachige oder österreichische Erstaufführungen feiern ab Herbst Premiere. Darunter Werke, die Wettbewerbe wie dem Retzhofer Dramapreis oder dem Mülheimer Stückepreis für sich entscheiden konnten. Das macht deutlich, dass der Begriff „Säule“ für den Stellenwert zeitgenössischer Dramatik am Burgtheater fast schon zu kurz gegriffen ist. „Tragende Wand“ würde vielleicht besser passen, wenn man sich die Vorhaben für die Spielzeit 2021/22 so ansieht. Oder, um das sprachliche Bild an die hier besprochene Thematik anzupassen, der Begriff „tragende Rolle“. Das Burgtheater positioniert sich, wie Direktor Martin Kušej beschreibt, damit als „Haus der Dramatik“, in dem Plot und Erzählung als „große, wichtige Themen“ hervortreten.
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