Mit 15 wurde Alessandra Ferri am Royal Ballet in ­London zuerst an der Schule, dann ins Ensemble ­aufgenommen. Später war sie Prima­ballerina an der Scala und in New York. Ihr Comeback gab sie 2013 mit „The Piano Upstairs“, es folgten „Woolf Works“ (Wayne McGregor, 2015), „Duse“ (John Neumeier, 2016) u. v. a. 2024 trat sie ­zurück. Das Foto ­entstand am Dach der Wiener Oper.

Hallo, Superstar!

Atha Athanasiadis, 29.04.2025

Alessandra Ferri ist die größte Ballerina der Jetztzeit. Mit 61 beendete sie ihre Karriere, jetzt wird sie neue Wiener Ballettchefin. Ein Gespräch über Nurejew, Baryshnikov, Sting und ihre Pläne. Plus: Kommt Freundin Isabella Rossellini zum Opernball?

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Mehr geht nicht – echt nicht. Primaballerina assoluta, das ist ein Titel, den es nicht einmal in unserem titelverrückten Land gibt. Vielleicht, weil man für diesen Titel die außergewöhnlichsten Leistungen bringen muss – und nicht nur einfach älter werden wie beim (ich beleidige jetzt vermutlich viele Menschen) so begehrten Herrn Hofrat. Die Frau, die den Primaballerina-assoluta-Titel trägt, ist Alessandra Ferri, die neue Chefin des Wiener Staatsballetts.

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