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„Ich will den Trash und den Anarchismus, mit denen ich angefangen habe, zu inszenieren, wieder aus mir herauskitzeln“, sagte Regisseurin Aslı Kışlal im vergangenen Jahr in einem Interview. Als wir sie darauf ansprechen, lacht die Theatermacherin und Mitbegründerin des diverCITYLAB. „Ich habe in letzter Zeit viel an deutschen Staatstheatern gearbeitet. Ich bin also aus der freien Szene in Österreich in eine Maschinerie hineingeraten, in der so lange an Ecken und Kanten gefeilt wird, bis es ein Abend wird, bei dem alles rund läuft. Irgendwann meinte mein Mann dann zu mir, dass ich als Regisseurin brav geworden sei. Das hat mir so einen Stich gegeben, dass ich das unbedingt sofort ändern wollte.“
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