„Tristan Experiment" ist Günther Groissböcks erste Regiearbeit.

Günther Groissböck über die Freiheit, auch mal in den Gatsch zu greifen

Stefan Musil, 04.06.2021

Als Opernbass ist er auf der ganzen Welt gefragt. In der Kammeroper, wo Günther Groissböck in ­Jacopo Peris „Euridice“ 2002 sein erstes Soloengagement hatte, debütiert er jetzt als Regisseur. Der BÜHNE verriet er, was beim Inszenieren mehr und was weniger Spaß macht.

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Kling. Kling. Günther Groissböck spielt eine Taste auf dem Flügel im kleinen Orchestergraben der Kammeroper. Die Saite klingt leicht schräg, obwohl der Flügel kürzlich gestimmt wurde. Der „Tristan-Akkord“ scheint hier fast eingebaut. Jenes wie eine offene Frage zwischen Dur und Moll schwebende Leitmotiv, mit dem Richard Wagners „Tristan und Isolde“ anhebt.

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