Für seine erste Regie dachte Günther Groissböck zunächst an „Elektra“ oder „Die verkaufte Braut“.  Auf Wagners „Tristan“ fiel schließlich die Wahl.

Günther Groissböck feiert erste Regiearbeit mit Tristan und Isolde

Stefan Musil, 04.05.2021

Doppeltes Experiment in der Kammeroper: Der weltweit ­gefeierte Opernsänger Günther Groissböck schickt für seine erste Opernregie Wagners „Tristan und Isolde“ ins Labor.

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Kunst entspringt unerfüllter Liebe, virtuelles Leben kommt dem realen gefährlich nahe, Tristan trifft auf Isolde, und beide treffen sich auf den Grund ihres Operndaseins: ihre Alter Egos Richard Wagner und Mathilde Wesendonck. Günther Groiss­böck, österreichischer Bass von Weltklasse, hat sich viel vorgenommen. Er verlegt Wagners allergrößtes Liebesdrama ins kleine Haus des Theaters an der Wien am Fleischmarkt und zugleich in ein Labor der Gefühle. „Tristan Experiment“ heißt die Produktion, in der der nächste Bayreuther Wotan nicht nur als König Marke zu erleben sein wird, sondern für die er auch erstmals ­Regie führt.

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