Carsten Süss als Graf Tassilo und Caroline Melzer als Gräfin Mariza.

Gräfin Mariza von Emmerich Kálmán

Redaktion, 26.04.2022

Eine Liebesgeschichte vor dem Hintergrund der Wirtschaftskrise entspinnt sich in Emmerich Kálmáns Operette „Gräfin Mariza". Täuschungsmanöver inklusive.

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Die Operette in drei Akten ist nach „Die Csárdásfürstin“ das zweitbekannteste Werk des 1882 in Österreich-Ungarn geborenen Komponisten. Das im Theater an der Wien uraufgeführte Stück dreht sich um die als sehr ansehnlich beschriebene Gräfin Mariza, die längere Zeit in der Stadt verbringen möchte und ihr Gut deshalb dem verarmten Grafen Tassilo anvertraut. Dieser verrichtet seinen Dienst unter dem Namen Bela Török und möchte sich mit seinem Gehalt aus der finanziellen Schieflage, in die er geraten ist, befreien. Seine Schwester Lisa weiß allerdings weder von der wirtschaftlichen Misere noch vom Job ihres Bruders. Die Gräfin plant indes ihre Verlobung mit dem Baron Zsupán zu feiern, die sich jedoch als Schwindel herausstellt. Eigentlich möchte sie nur von ihren Verehrern in Ruhe gelassen werden.

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