Ensemble der Inszenierung von Stephanie Mohr am Theater an der Josefstadt.

Glaube und Heimat von Karl Schönherr

Redaktion, 07.03.2021

Schönherrs Drama entstand 1910 und spielt in der Zeit der Gegenreformation. Dennoch ist die Thematik immer noch brandaktuell. Wovon erzählt das Volksstück? Eine Zusammenfassung.

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Tirol: Auf Befehl des Kaisers sollen alle Protestanten das Land verlassen oder sich zum Katholizismus bekennen. Christoph Rott, der in eine katholische Familie eingeheiratet hat, ist selbst Protestant, doch um seine Familie zu schützen und im Land bleiben zu können, schweigt er darüber. Als er jedoch mitbekommt, wie seine Nachbarin Sandpergerin aufgrund ihres Glaubens ermordet wird, ändert sich alles. Ihr Mann bekennt sich nun aus Angst zum Katholizismus, Rott aber will den Tod der Sandpergerin nicht sinnlos sein lassen und zieht die Konsequenzen, indem er selbst seinen wahren Glauben nennt.

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