Cecilia Bartoli als Cleopatra in „Giulio Cesare in Egitto“.

Giulio Cesare in Egitto von Georg Friedrich Händel

Redaktion, 05.06.2024

Händels barocke Heldenoper erwies sich schon bei ihrer Uraufführung im Jahr 1724 als Erfolg und steht immer noch auf den Spielplänen großer Opernhäuser. Die Popularität der Oper ist unter anderem darauf zurückzuführen, dass die komplizierte Liebesbeziehung zwischen Cäsar und Cleopatra bis heute beeindruckt. Wir haben die Oper zusammengefasst.

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Nach der gewonnenen Schlacht von Pharsalos gegen Pompeo wird Giulio Cesare in Alexandra ein ausgelassener Empfang bereitet. Als ihm über Tolomeo das abgeschlagene Haupt des Pompeo präsentiert wird, freut er sich nicht, sondern ist empört. Pompeos Gattin Cornelia und der gemeinsame Sohn Sextus wollen den Mord rächen. Indessen träumt Kleopatra davon, Königin vom Ägypten zu werden, dafür muss sie jedoch ihren Bruder Tolomeo aus dem Weg schaffen. Dafür schließt sie sich den Racheplänen von Cornelia und Sextus an. Außerdem verlieben sich Kleopatra und Cesare in einander. Cesare entkommt bei einem Attentat, doch seiner Geliebten wird erzählt, dass er im Meer ertrunken ist. Das stimmt jedoch nicht, denn er konnte sich aus den Fluten retten. Tolomeo lässt Kleopatra gefangen nehmen, diese wird jedoch von Kleopatra befreit und zudem von Cesare zur Königin von Ägypten gekrönt. Am Ende ermordet Sextus Tolomeo, wodurch nun auch der Mord an Pompeo gerächt ist.

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